Original Be 4/4 Wellensittich:
Die Be 4/4 Triebwagen sind historisch bedeutungsvoll, da sie bei ihrem Erscheinen die stärksten Triebwagen waren
und als Vorbild für die Re 4/4 der SBB und für viele weitere Triebwagen der Privatbahnen gelten.
1953 erschienen die beiden baugleichen Be 4/4 (damals noch als Ce 4/4) für die BN mit Wagenkasten in türkis lackiert.
1956 wurde ein Nachbau für die GBS abgeliefert, Wagenkasten zweifarbig (dunkel- und hellgrün, jedoch mit anderer Front,
Dachpartie und stärkerer Motorventilation.
Die beiden Be 4/4 der BN wurden 1958 betreffend Lüftung und Dachaufbauten sowie Lackierung dem GBS-Fahrzeug angeglichen,
die Front blieb jedoch unterschiedlich.
Alle 3 Triebwagen waren von 1956 bzw. 1958 bis 1963 zweifarbig und wurden 1963 auf tannengrün umlackiert.
Nach 1970 wurden die beiden BN-Triebwagen in den Frontpartien dem GBS-Fahrzeug angepasst.
Die Lampen wurden im Laufe der Zeit zwei Mal geändert. Nach der Fusion von BLS/BN/GBS und SEZ 1997 zur BLS,
wurden alle 3 Triebwagen auf BLS umgezeichnet.
Der Be 4/4 761 der BN wurde zum Hundertjahrjubiläum der BN im Jahr 2001 wieder in den zweifarbigen Zustand umlackiert
und mit den Initialen BN versehen und ist heue als historisches Fahrzeug im Park der BLS eingereiht.
Weitere Angaben zu diesem Fahrzeug finden sie auf der Homepage der BLS unter
www.bls.ch/d/bahn/charter-fz-be545.php
Modell Be 4/4 Wellensittich:
Für gewisse EMB-Kunden ist der Be 4/4 Triebwagen "das eleganteste Fahrzeug, welches je auf schweizerische Geleise gestellt wurde" wie sie sagen.
So wurden wir angefragt, dieses charaktervolle Fahrzeug in H0 herzustellen. Die extremen Rundungen haben uns dazu bewogen,
dieses Modell erstmals in einer für uns neuen Technik zu realisieren.
Das komplette Gehäuse wird im 3D-CAD (3-dimensionales computerunterstütztes Zeichnungsprogramm) gezeichnet.
Das Urgehäuse wird direkt aus den CAD-Daten generiert.
Mit einem spezielllen Verfahren können ab dem Urgehäuse mehrere Seriengehäuse hergestellt werden.
- Gehäuse im 3D-CAD gezeichnet in Kunststofftechnik
- Ein Drehgestell mit einem FAULHABER-Motor angetrieben
- Neu entwickelte Speichen-Räder mit isolierten Neusilber-Bandagen.
- Antrieb über mehrstufiges Stirnradgetriebe (kein Schneckengetriebe!)
- Stromabnahme am Rad über gefederte Schleifbolzen
- Komplett neu entwickelter Print mit Decoderschnittstelle, inkl. ESU-Decoder
- Umschaltung für Ober- und Unterleitungsbetrieb
- Inneneinrichtung und Innenbeleuchtung
- Frontbeleuchtung 3/2
- Minimaler Radius: ab 500mm
- Gewicht: (Angaben folgen)
- Komplette Herstellung in der Schweiz
Technische Aenderungen jederzeit vorbehalten!
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