Unsere Produktion oder, so entsteht ein neues EMB-Modell
Am Beispiel der Be 4/4 wird hier grob aufgezeigt, welche Schritte nötig sind, bis ein neues Kleinserienmodell ausgeliefert werden kann

Original Be 4/4 EBT Am Anfang steht immer das Original...
Fotos machen...
Plan Original ...Pläne beschaffen, Original ausmessen und so weiter...
Grundriss Be 4/4 Sobald genügend Unterlagen vorhanden sind, kann mit der Konstruktion begonnen werden. Der vorhandene Platz für den Antrieb ist meist gegeben. Welches ist das geeignetste Antriebskonzept? Wie wird das Gehäuse auf den Boden befestigt? Wie wird das Kupplungsproblem gelöst? Welchen Detaillierungsgrad wollen wir verwirklichen? Fragen über Fragen, die man beim Betrachten des fertigen Modells vergisst...
Siegfried Egli Die gesamte Konstruktion, alle Zeichnungen, Vorlagen für Aetzfilme usw. entstehen am PC.
Unser Spezalist für diese Aufgaben Siegfried Egli am Werk.
Film Es werden Zeichnungen für sämtliche Aetzteile, Schleudergussteile, Frästeile und Drehteile erstellt. Als Beispiel sehen sie nebenan die Vorderseite des Aetzfilmes der Be 4/4.
Fabrik-Schilder Auch für die winzigen Fabrik-Schilder wird eine Aetzzeichnung erstellt. Beim Modell ist diese Schrift für die meisten nur mit der Lupe erkennbar! Nebenan die Zeichnung der Fabrikschilder in 26-facher Vergrösserung.
Messingplatte Ein 0.4mm Messingblech wird mit einer lichtempfindlichen Schicht versehen. Darauf werden Vorder- und Rückseite des Aetzfilmes gelegt. Nun wird das Blech belichtet. Diejenigen Stellen des Messingbleches, an denen die lichtempfindliche Schicht durch die Beleuchtung aufgelöst wurde, wird nun durch eine Schutzschicht abgedeckt. Nun gelangt das Messingblech durch die Aetzmaschine. Ueberall dort, wo keine Schutzschicht vorhanden ist wird nun Hundertstel-Millimeterweise von der Messingplatte abgetragen. War auf der Vorder und auf der Rückseite keine Schutzschicht mehr vorhanden, entsteht ein Loch. Mit Hilfe dieses Verfahrens gelangen wir zu unserer Aetzplatte.
Prototyp Nach dem Aetzen müssen die Einzelteile ausgeschnitten, verputzt und zum Teil aufwendig gebogen werden, bevor das Gehäuse zusammengelötet werden kann. Das fertige Gehäuse wird wiederum verputzt und anschliessend gespritzt, beschriftet und mit den Dachaufbauten versehen.

Das erste Prototypgehäuse steht. Zwar sind die Dachecken noch etwas spitzig (wurde beim Serienmodell korrigiert), aber der Gesamteindruck kommt schon recht gut zur Geltung.
Antrieb Auch der erste Antriebsblock kann mit den Prototyp-Schleudergussteilen zusammengefügt werden.
Montage Gehäuse Der Aufwändige Dachaufbau wird montiert. Sämtliche Arbeiten werden manuell ausgeführt.
Ein neues Modell entsteht so in unzähligen Handarbeits-Stunden!
Hans Pfander im Element!
Kontrolle Gehäuse durch Hans Pfander Das Gehäuse wird vor dem Zusammenbau mit dem Unterbau noch einmal kontrolliert.
Hans Pfander scheint mit dem Resultat zufrieden zu sein!
Fertige Lok Es ist soweit!

Die fertige Lok kann in der Fachpresse sowie bei den Fachgeschäften allen Interessierten vorgestellt werden. Wird die Lok die Erwartungen der Kunden erfüllen? Wird sie auf dem Markt ankommen? Haben wir richtig kalkuliert? Fragen, die uns auch noch nach der Auslieferung beschäftigen. Immer wieder toll ist es, wenn wir dann positive Reaktionen unserer Kunden in unserem Internet-Gästebuch veröffentlichen dürfen. Dies ist der positive Ansporn für uns, weitere Modelle zu kreieren.
Internet-Seite Nun fehlt nur noch die Internetseite. Auch diese sollte entsprechend nachgeführt werden.

Haben Sie Fragen zur Herstellung unserer Modelle? Wir geben per Mail gerne Auskunft!